Manifest of a dwarfen Empire

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Bolje biti pijan…

Dem Lied bis zum Refrain auf jeden Fall ne Chance geben. Ein Klassiker :)

Wenn ich an dich denke, (meine) alte Liebe

Verzeih mir, dass wir nur gute Freunde waren

Verzeih mir, dass wir nur gute Freunde waren

Aber das Leben fliegt vorüber, es fliegt vorüber

Die Jugend ist sehr kurz,

Alles wird dereinst wiederkehren,

Nur sie bleibt zurück.

Alles wird dereinst wiederkehren,

Nur sie bleibt zurück.

Refrain:

Lieber betrunken sein als alt [2x]

Der Wein weiß nicht, dass wir niemals ein glückliches Paar sein werden

Lieber betrunken sein als alt [3x]

Der Wein weiß nicht, dass wir niemals ein glückliches Paar sein werden

Lieber betrunken sein als alt

Das sollte reichen ^^ Bei Bedarf kommt der Rest auch in Übersetzung

Ako netko iz Hrvatske, Srbije, Bosne (i.t.d.) čita moji prijevod – žao mi je, ako prijevod je pogrešan. Ja učim jezik samo od 11 mjeseca ^^

Arbeit, Ausstellungseröffnung und alles Andere

Tjo, da hab ich heut doch glatt von 7 Uhr am Morgen bis 1 Uhr in der Nacht durchgearbeitet. Und das alles wegen einer Ausstellung zu Marc Chagall, Minsk und Vitebsk und Belarus im Allgemeinen.

Mir tun die Knochen weh, aber es sieht schon toll aus und morgen ist dann die große Eröffnung. Da gibts eh noch einen Bericht mit Photos dazu. Momentan geht echt was vorwärts. Nicht nur bezüglich solcher Aktionen wie die Ausstellung.

Auch allgemein ist so eine gewisse Energie da, die echt nicht verkehrt ist und mich so durch den Tag verfolgt. Und ich höre momentan vermehrt Dubstep, Dancehall, Reggae und HipHop. Strange, isn’t it?

Naja, seis drum, eigentlich wollte ich mich ja noch ein wenig über was bestimmtes beschweren, aber irgendwie ist mir grad die Lust auf Rummeckern vergangen. Seltsam. Oder gut? Wurscht, ab in die Dusche und auf ins Bett. Um 6 in der Früh gehts weiter.

Mit viel Energie versteht sich.

Leberkäse, Kaffee, Uni

Hätte mir einer gesagt, daß die Bücherabgabe erst um neun Uhr aufmacht, wäre ich nicht um Punkt acht Uhr dagewesen ^^
Na immerhin gabs nen Kaffee, nen LKW und gleich kann ich das Zeug abgeben.

Merke also: Der frühe Vogel fängt den Wurm, wenn der Wurm aber noch nicht da ist, hat der Vogel Pech.

Schenkst du mir die Schattenmacht?

Schenkst du mir die Schattenmacht?

 

 

Tief versunken wo Horizont und Himmel

eins, in Gedanken an die Macht

der Schattenwelt, die mich

erlöst aus tiefster

Lethargie.

 

Neu erschaffen unter dem Banner

alter Mächte mahnend Niedergang

Bin ich

unsterblich nur durch deine Hand

Eiskristall gleich im Schmiedefeuer.

 

Du bist

der nächtliche

Traum, zum Leben

erwacht, mit einem Kuß

werden Schatten Wirklichkeit.

[Juni 2011]

 

Es kommt mir momentan ein wenig unbeholfen vor. Zeichen zu Worten formen, verbinden, Sinn entstehen lassen, Buchstaben erklingen und irgendwo dazwischen steh ich ziemlich verloren und lass es geschehen. Ein seltsamer Ansatz, aber das kam letzten Monat dabei heraus.

Lego, Klitschko vs Haye und ich bin ein wahrhafter Anachronismus

Kommen wir zuerst einmal zu etwas erfreulichen. Der Blogeintrag wird allgemein die Tendenz Positiv –> Negativ haben, von daher sollte der geneigte Leser sich entscheiden, ob er alles lesen will. Aber darauf habe ich ja keinen Einfluss und von daher ist mir das jetzt auch erst einmal relativ wurscht.

Zunächst also Lego. Jeder kennt Lego, wer es nicht kennt sollte sich in irgendeine Ecke setzen und schämen oder aber seine Erziehungsberechtigten bestrafen. Ich für meinen Teil habe lange und ausgiebig Lego gespielt. Gigantische Stationen gebaut, die Stationen wieder zerstört und wieder aufgebaut. Vielleicht hat sich da bereits der Hang zum Streben nach Allmacht bei mir herauskristallisiert, wir lassen Freud aber mal bei Seite und kommen zum Punkt.

Mein Herr Nachbar, der Rock’n'Roll Kaiser (ist es nicht seltsam, dass wir beide mittlerweile Titel führen? Du Kaiser, ich König und Kanzler. Scheinbar sind die Hawischer Buwe halt doch elitär ;) ) hat in seinem letzten Beitrag [KLICK MICH] nämlich von seiner Suche nach einer Legosoftware im Stil von Lego-Creator berichtet. Er ist tatsächlich fündig geworden, nämlich hier: LEGO Digital Designer

Ich für meinen Teil bin jedenfalls immer mal wieder zwischendurch am Basteln. Es ist jetzt nicht ganz direkt wie Lego bauen, aber immerhin. Wenn man sich ein wenig reinpfriemelt, geht es ganz gut von der Hand und man hat bald Ergebnisse. Und ich stelle fest, ich würde heute noch das bauen, was ich früher immer gebaut habe. Ich hoffe nur, dass ich nicht zur letzten Generation gehöre, die noch mit Lego gespielt hat, durch den Wald gerannt ist und auf Bäume geklettert ist. Und ja, es war vollkommen normal, dass unter der Schaukel im Garten vom Herrn Nachbar Rock’n'Roll Kaiser ein Geheimnis in Form von einem uralten Wesen lag. Welches wir besiegen mussten. Schon seltsam, wenn man  es sich heute so überlegt, wie man so vollkommen ohne Computer ausgekommen ist und vor allem, dass man sich jetzt immer noch daran erinnern kann.

Klitschko vs Haye

Gegen die HWL hätten sie beide keine Chance gehabt, so aber hat Mr. Milchschnitte „du gehst mir auf die Nerven mit deiner ehrenhafter Rächer-Nummer“ Klitschko gegen Haye gewonnen. Interessant war, wie vor dem Kampf die ganzen sogenannten Experten Haye, der im Vorfeld gekonnt und stilsicher die Rolle des Arschlochs ausgespielt hat, nicht den hauch einer Chance gaben. Er hat dennoch einen guten Kampf geliefert, die volle Zeit durchgehalten und Klitschko zum Teil nicht gut aussehen lassen. Ehrlich gesagt hätte ich mir lieber die großspurigen Sprüche eines Haye angehört, anstatt dieses schmalzig-triefige Familienehre und „wir sind die ehrlichen Klitschkokämpfer, die von klein auf aus den Slums von Kiev sich alles hart erarbeitet haben“ – Gelabere. Aber ich bin meistens auf der Seite der Bösewichter, nicht auf der, der sich anbiedernden Schleimspurmacher. Naja, seis drum, man kann nur hoffen  das Klitschko bald auf Robert Helenius trifft, dann ists eh vorbei.

[Den Absatz spare ich mir. Es wären eh nur komische Dinge wie Kerzen, Georg Danzer, um drei Uhr noch wach sein, Sterne, Nächte, Geheimnisse, Sehnsucht und schlichtweg ein großes schwarzes Loch an dessen Rand ich stehe vorgekommen. Träume auch. Norwegen. Zukunftsangst. Und warum ich ein Anachronismus bin. Wobei, das kann ich kurz machen (ich versuchs): Scheinbar ist das 21. Jahrhundert dermaßen verkommen, dass es nicht mehr möglich ist, sich mit Mitmenschen zu unterhalten, ohne dass mir dabei Hintergedanken unterstellt werden.  Immer gleich ficken ficken ficken ficken ficken [...] ficken ficken. Darf man als Kerl sich nicht ohne Hintergedanken mit einer Frau auf nen Kaffee, Kino oder Bier treffen? Scheinbar nicht. Es ist veraltet, die Leute erstmal kennenlernen zu wollen, oder am Ende nur mit jemandem, den man menschlich nett findet, nen schönen Abend mit Wein und Plauderei zu verbringen. Oder komplimente. Sag bloß zu niemandem was positives. Sowas macht man heute nicht mehr ohne Hintergedanke. Es tut mir leid liebe Welt. Da kommen wir dann wohl nicht zamm. Diese ganze Fleischbeschau und Fickificki-Scheiße mach ich mit Sicherheit nicht mit. Aber gut, mir wurde ja letztens auch gesagt, man schreibt Gedichte nur, damit man intellektuell und interessant erscheint. Wozu das gut ist? Ist doch klar… Möglichst das Bild des versoffenen, versifften aber doch achso pseudointellektuellen Vordenker und Weltschmerzträger aufrechterhalten. Es scheint mir doch ziemlich schäbig und abgeschmackt, wenn man allen etwas vorspielt. Aber der Zweck heiligt die Mittel. Eini bei da Loch. Guten Appetit.

So, und das reicht dann auch, um die Uhrzeit ist Aufregung nicht gut. Dafür bin ich auch schon zu alt. ]

Bürgerfest Regensburg

Über die Menge an Alkohol, die die letzten drei Tage in mir und in die Menschen um mich herum eingespült wurde, darüber breiten wir mal den Mantel des Schweigens.

Worüber man aber nicht schweigen sollte, ist die Tatsache, dass Regensburg das mit Abstand schönste Fest im ganzen Land hat. Und nein, es ist nicht die Dult, weil da doch nur die üblichen Freibiergesichter für gefühlt 20 Euro pro Maß meinen sich pressbetanken zu müssen.

Dieses Jahr war, wie alle zwei Jahre, Bürgerfest in Regensburg. In der ganzen Stadt (und wir ham nun mal mit die schönste Altstadt hier) verschiedene Bühnen mit noch verschiedeneren Künstlern, nen Haufen Fress- und Trinkstände mit leckeren und guten Sachen (lieber Dönermann, du hast mich Freitag, Samstag und Sonntag gerettet).

Fiddler’s Green (oh ja, umsonst und sehr sehr geil xDDD), Pussies of Death, ACDC Coverband, mit Freunden durch die Stadt ziehen, abendliche Balkonsessions mit Wein, Heinrich und Zigarren, die PIC, der Quasihoferaner, alle dabei, alle gut drauf. Mei, es war einfach unendlich geil und ich freu mich auf 2013 :) Dann vielleicht noch Sabaton am Dom und mir scheint die Sonne aus dem Arsch ^^

Nein, worum es geht, Regensburg kann eine so schöne Stadt sein, die so bunt ist, dass man sich wundert, wieso das nicht immer so ist. Es riecht nach Süden, nach Sommer, die Menschen grinsen und haben Spaß und plötzlich steht man im Moschpit neben einem 50 jährigen Ur-Regensburger, der so Musik noch nie gehört und trocken sagt „Mei, a fetzen Gaudi!“ Aber es sind zu viele Eindrücke, zu viel schönes und buntes, was man in den drei Tagen mitnimmt. Da will ich nicht anfangen mit „Das war am Schönsten“. Die drei Tage waren schlichtweg unbeschreiblich. Man kann nur hoffen, dass die korrupten, großkopferten Stadtherrscher es auch weiterhin nicht schaffen, uns ganz den Spaß zu verderben.

sporty sporty sporty

Ich bin ja mal gespannt, wie das Experiment „zwei Tage in Folge Kraft- und Fitnesstraining“ aufgeht. Wahrscheinlich kann ich mich morgen nicht mehr rühren. Aber gut, immerhin weiß man, man hat was gemacht ^^
Außerdem krieg ich damit sicher meine doofe Erkältung weg ^^

Mystical Turn

In Anlehnung an den Spatial Turn beziehungsweise den Cultural Turn, gedenke ich für mich selbst den Mystical Turn durchzuführen – Cassierer zum Trotz!

Es geht weiter :)

Diese Nächte, voller Magie, voller Geheimnisse, wenn das Auge weniger sieht, dafür das Spüren von versteckten Kräften umso wichtiger wird. Ich liebe die Nacht, sie ist wie eine Vertraute, einerseits ist sie fern, andererseits umgibt sie mich wie die Luft zum Atmen. In der Nacht werden Wünsche, Träume und Sehnsüchte zur Realität, schaffen sich Platz und greifen ein ins Sein, wie sie es am Tag, dem kalten, kühlen, rationalen, niemals könnten.
Wenn am Sternenhimmel uralte, längst vergessene Mächte ihre Fäden spinnen, wenn sie weben das Schicksal, vorsichtig unmerklich… Nacht ich liebe dich. Nur aus deinem Schoß kann die Eine geboren sein. Die, die in tiefstes Schwarz gekleidet das Feinstoffliche beherrscht und mein Verlangen mit ihrer schieren dämonischen Macht stillt. Die, die mich erzittern lässt ob ihrer Unendlichkeit, ob ihres ungestillten Dursts nach mir. Die, die mich herausfordert und mir alles abverlangt, mein ganzes Sein auf eine neue Ebene emporhebt, die die mich versengt mit ihrer Stärke und doch mich unbesiegbar macht, wenn wir vereint, entgegenstehen, gegen Welten.

 

Schreibblockade

Was macht man eigentlich, wenn man seit Monaten eine Schreibblockade mit sich herumschleppt? Vor allem wenn man dann so wie ich heute Abend dann doch etwas schreiben kann, das aber so viel über den eigenen Gemütszustand, die eigene Weltsicht und die eigenen Gefühle preisgibt, daß aber fast schon zu viel über sich selbst erzählt, als daß man es auch nur seinen besten Freunden wirklich zeigen will? Eine Kostprobe, mit den weniger verräterischen Dingen:

„Wenn ich vor einiger Zeit noch schreiben konnte „Werdet zur Festung der letzten Träume. Seid Stein und Erz und haltet stand. Verliert euch in euch selbst und überdauert diese verlorene Zeit. Bis wir den Moment finden, der alles verändert. Bis es ein letztes Mal heißt „Auf in die Schlacht!““, wenn ich schrieb „lasst und träumende Zwerge sein“, dann war es der der letzten verzweifelten Hoffnung geschuldet, doch noch einen Weg zu finden, wie ich Traum und Realität, Hass und Realität, Liebe und Realität, zusammenführen könnte. Diese Hoffnung, diese trügerische Hoffnung liegt nun angesichts der wahren Realität, nämlich der Zerschlagung meines versuchten bewusst gelebten Hasses und vielmehr der Zerschlagung dessen, was ich einst als Liebe für mich definiert habe, wie ein in unzählige Splitter zerbrochener Spiegel, zu Boden gefallen, vor mir. „

Momentan ist für mich nicht genau ersichtlich, wie angesichts meiner derzeitigen Weltsicht noch Projekte wie mein Skriptum zu meinem geplanten Buch mit dem Arbeitstitel „Chronica“ oder auch nur jegliche noch so kleine lyrische Tätigkeit fortzuführen sind.

Ich bin verwirrt oO

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